Premiere Elements 10 - Tutorial Teil 3 (11/ 2011)


9. Vertonung/ Tonbearbeitung, Smart Sound, Smart Mix

Sind die Videos soweit zu Ende geschnitten, kann die Vertonung vorgenommen werden. Normalerweise sind schon während des Schnitts prägnante Originaltonpassagen in Erinnerung. In der Regel wird erst mal ein Test mit einer Musikuntermalung gemacht. Dazu erstellen wir im Projektfenster einen neuen Ordner "Ton":

2 MP3 - Dateien wurden ausgesucht und importiert:

Mit gehaltener linker Maustaste wird der 1. Tonclip in die Spur "Soundtrack" gezogen:

Die 2. Datei dahinter, da die 1. zu kurz ist:

Die Bearbeitung im Schnittfenster funktioniert genauso wie bei Video. Wird die Audiospur aufgefaltet, sehen wir die beiden Tonfrequenzanzeigen (bei Stereo) und können bereits am Ausschlag die Lautstärke erkennen. Mit der roten, eckigen Klammer können die Tonclips angepasst werden:

Die gelbe Linie steht hier für die Lautstärke. Wird sie verschoben, werden die Dezibelwerte angezeigt:

"Dezibel" ist eine relative Maßeinheit: bei "0" ist der relativ neutrale Wert des jeweiligen Tongeräts (hier der Audiochip des PCs). Alles was über "0" ist, wird als "übersteuert" bezeichnet d. h. der Ton ist kaputt, da übersteuerter Digitalton nicht mehr korrigiert werden kann. Besser ist es, noch eine Reserve zu lassen und nur bis höchstens "-6 Dezibel" auszusteuern.
Premiere Elements hat eine Audiokontrolle, die im Menü "Fenster" aufgerufen wird:

Das kleine Fenster sollte bei der Tonbearbeitung immer mitlaufen. Der grüne Bereich geht bis -6, drüber wirds Gelb - und Rot ist schon unbedingt zu vermeiden:

Andererseits ist "-30" wohl zu leise. Dafür gibt es eine clevere Funktion: die Audioverstärkerung - dazu später.

Schon beim Videoschnitt haben wir gesehen, dass Video und Ton (Originalton) immer verbunden waren. Ein Rechtsklick in den Tonclip öffnet das bekannte Kontextmenü:

Immer noch sind beide Teile des Clips - Video + Ton - markiert. Also die Auswahl aufheben und an irgendeine freie Stelle klicken, dann kann die Tonspur einzeln markiert werden. Rechtsklick und "Ausschneiden" - und der überflüssige weil schlechte Originalton ist weg:

Was machen wir mit der Lücke in der Tonspur? Wir verlängern den Tonanteil des Clips davor indem wir die ALT-Taste gedrückt halten und den Ton nach rechts ziehen:

Von der anderen Seite wird ebenfalls die Tonspur verlängert. Im Schnitt-Jargon nennt man dies L- und J-Schnitte (hier verkehrt herum), mit denen der Schnitt flüssiger und professioneller gestaltet wird:

Wird mit gedrückter ALT-Taste die Tonspur verschoben, stimmt die Synchronisation nicht mehr. Der kleine rote Zahlenwert weist darauf hin.

Werden eine Video- und eine getrennte Tonspur markiert, kann natürlich die Verbindung wieder hergestellt werden:

Doch jetzt zur Funktion "Audioverstärkung". Ist ein Tonclip (meistens beim Originalton) zu leise, mit einem Rechtsklick in den Tonclip das Kontextmenü:

Das Fenster "Clip-Verstärkung" geht auf und mit "Normalisieren" wird die Lautstärke des Tons auf 0 dB angehoben:

Man sieht es sofort an der Aussteuerungsanzeige in der Tonspur. Das Quickinfo zeigt, dass um 22 dB erhöht wurde:

Sicherheitshalber sollte vor dem Normalisieren der blaue Zahlenwert auf -6 dB gesetzt werden:

Im Menü "Fenster" hab ich schon den "Audiomixer" gestartet. Hier der Unterschied zwischen Originalton in Audio 1 und dem Soundtrack:

Und hier nach der Verstärkung:

Allerdings warnt die Aussteuerungsanzeige - Rot:

Der Regler im Soundtrack wird etwas heruntergezogen und die Aussteuerung passt wieder. In der Praxis kann dieses Verstärken, Probe hören, Angleichen ganz schön lang dauern und nerven.

Immerhin können mehrere Tonclips gleichzeit verstärkt werden, indem man sie mit gedrückter UMSCHALT-Taste markiert:

Und es können Tonüberblendungen gesetzt werden wie beim Video, was die oft harten Übergänge beim Originalton harmonisiert (perfekt mit L- oder J-Schnitt). Es gibt netterweise nur 2 Tonüberblendungen (im Effektefenster). Die Überblendung wird dann wie gewohnt auf den Schnittpunkt zwischen
2 Tonclips gezogen:

Eine Variante wäre das Kontextmenü und dort die Option "Überblendung" und "Audio einblenden" (ist selbsterklärend und gilt auch für Video, ein schwacher Ersatz für die schnellen Tastaturkürzel in Premiere Pro):

Eine Alternative zum mühsamen Regeln der Lautstärke Clip für Clip und mit Keyframes ist das automatische Werkzeug "Smart Mix". Ein Klick auf das grüne Lautsprechersympol oben im Schnittfenster und dann auf "Anwenden":

Eine automatische Analyse wird gestartet:

Fehlermeldungen sind normal. Mindestens je eine Spur sollte im Vordergrund und im Hintergrund sein:

In der "Intelligenten Mischung" wird das geändert (oder in "Optionen") - z. B. Soundtrack in den Hintergrund:

Der PC rödelt jetzt eine Zeitlang rum und mischt. Wir sehen, dass im Soundtrack automatisch Keyframes gesetzt wurden, Audio 1 im Vordergrund ist ja schon gut verstärkt:

Im Spurkopf der Tonspur kann übrigens die Lautstärkeanzeige geändert werden (warum bloß?):

Eine weitere Automatik, wenn man auf den grünen Lautsprecher klickt - "Takte suchen":

Signifikante Taktänderungen werden automatisch gesucht, mehr oder weniger genau:

Wie üblich Fehlermeldungen:

Anderer Tonclip und es klappt:

Schöne blaue Taktmarken werden im Schnittfenster gesetzt. So kann jetzt präzise auf Musik geschnitten werden (Musikclips), der Schnittrythmus wird dem Musikrythmus angepasst, was sehr professionell wirkt:

Das Schnittfenster schaut jetzt schon gut gefüllt aus. Es fehlt aber noch der Kommentar, wie wir ihn aus Dokumentationen kennen:

Dazu öffnet sich das Fenster "Sprachkommentar aufnehmen":

Vorher wird ein Mikrofon angeschlossen. Windowstypisch wird erst mal konfiguriert:


Fehlermeldungen....

In Premiere Elements muss oft zusätzlich konfiguriert werden, und zwar im Menü "Bearbeiten", hier "Voreinstellungen", und dann "Audiogeräte":

Ein Klick auf den roten Aufnahmeknopf startet die Kommentaraufnahme und an der Position der Zeitnadel wird in der Spur "Sprachkommentar" der neue Tonclip eingefügt. Vorher sollte bereits das Mikrofon deutlich laut eingestellt werden (das macht man einmal und dann klappts immer):

Mittels "Audioverstärkung" und Audiomixer wird gepegelt - der Kommentar muss verständlich laut sein:

Theoretisch könnte man erneut einen Smart Mix durchführen, mit Kommentar im Vordergrund, Musik und Originalton im Hintergrund.
PS: Jeder Sprachkommentarclip wird nummeriert im Medienfenster abgelegt - so können auch mehrere Versuche gemacht werden.

Fehlt noch die letzte Option, der "Smart Sound". Das ist ein PlugIn, das erstmal heruntergeladen werden muss, und dann passgenaue Musikstücke für die Vertonung generiert (diese Musikvertonung ist immer GEMA-frei):

Das übliche Installationsblabla:

Nach Klick auf "Cancel" werden ne Menge Tonsequenzen heruntergeladen (online ist Pflicht, sowieso), Update hinterher:

Im Hauptfenster von Smart Sound kann dann das Musikstück und die Stimmung ausgewählt werden:

Mit Klick auf "Send" wird wie gewohnt an der Position der Zeitnadel in der Spur "Soundtrack" eingefügt:

Der Clip ist leider zu kurz. Doof. Um ihn auf die exakte Länge unseres Videoprojekts zu bringen, müssen wir unter "Length" den exakten Zeitwert eingeben:

Passt und die Musik hört jetzt mit einem schönen Schlußpunkt genau am Ende unseres Videoprojekts auf:

Wie beim Video gibt es auch beim Ton eine Fülle von Toneffekten. Die meisten haben automatische Voreinstellungen und sind selbsterklärend. Klappts mit der Voreinstellung nicht, ist Tüfteln angesagt. Für ein schriftliches Tutorial taugt das wenig, weil man ja nichts hört! Ich verweise hier auf meine Tontutorials zu Premiere Pro.


10. Export - DVD/ BluRay, Web, Computer

Bevor ich auf die klassischen Exportfunktionen eingehe, ein wichtiger Hinweis zur Option "Projektarchivierung":

Hier wird das gesamte Projekt in einen neuen Ordner als Kopie gespeichert, allerdings nur mit den (zugeschnittenen) Originalvideos etc.:


Die gesamte Dateigröße eines Projekts schrumpft dabei deutlich, das allte Projekt wird gelöscht und ergibt neuen Platz auf der Festplatte; und später kann jederzeit an dem Projekt weitergearbeitet werden:

Soll das Projekt vor dem Export gerendert werden? Eine gute Idee und ich rate dazu (schon um die Qualität im Vollbildmodus zu kontrollieren).

Die Exportfunktionen erhalten wir durch Klick auf "Freigeben" im Aufgabenfenster:

Unser Projekt liegt fertig geschnitten im Schnittfenster von Premiere Elements. Die Varianten für den Export (die "Freigabe") richten sich aus nach Zielgruppe bzw. Medium. Das Brennen einer Video-DVD bzw. Bluray ist Standard, um das fertige Video zu verteilen, da diese in jedem Standalone-DVD- bzw. Bluray-Player abgespielt und am TV angeschaut werden können.
Ausgewählt ist die Option "Disc":

Hier die Einstellungen für "DVD":

Es ist möglich, direkt zu brennen, oder ein "Image" auf der Festplatte zu speichern. "Disc" ist unsere Option:




Unser TV-System ist PAL! "PAL Widescreen" bedeutet 16 : 9 Breitbild und faktisch 1024 x 576 pxl (oft wird nur 720 angegeben). Es wird also auch ein AVCHD-Projekt mit 1920 x 1080 pxl heruntergerechnet! Sind die Originaldateien in AVCHD sollte das Projekt aber trotzdem mit AVCHD-Einstellungen in Premiere durchgeführt werden. Die Videodateien werden zwar für die DVD heruntergerechnet, aber mit einem Tick mehr Bildqualitätsreserve.

Bevor wir weitermachen, gehen wir doch im Aufgabenfenster ins Fenster "Discmenüs". Normal ist bei der Video-DVD ein mehr oder weniger ansprechendes Menü, das sog. "Authoring".
Natürlich kann man nur das Video auf DVD brennen, indem die Option "Automatisch abspielen" gewählt wird.

Wir probieren das Menü "Marienkäfer-Picknick" und ziehen es mit gehaltener linker Maustaste ins Vorschaufenster. Ein Hinweisfenster öffnet sich:

Was sind "Menümarken"? Nichts anderes als "Startpunkte", wenn verschiedene Szenen unseres Videos im Menü gezielt angewählt werden.

Bei der Gelegenheit ein Hinweis auf "Schnittfenstermarken" (im Kontextmenü zu sehen unter den bereits bekannten "Taktmarken"). Diese werden genauso gesetzt wie Menümarken, nummeriert oder unnummeriert, und sind eine Art PostIt-Merkzettel im Schnittfenster:

Wird eine Menümarke durch Rechtsklick im oberen Markenbereich des Schnittfensters gesetzt, öffnet sich ein Einstellungsfenster. Ein Name wird vergeben, der später automatisch im "Szenenmenü" übernommen wird - denn wir erstellen hier eine "Szenenmarke". Das Vorschaubild im Szenenmenü kann hier festgelegt werden, oder auch ob es ein animiertes Vorschaubild ist ("Bewegungsmenü"):

Hier unser Hauptmenü. Eine "Hauptmenü-Marke" wurde erstellt für den ganzen Film (muss nicht sein, weil es ja die Option "Film wiedergeben" gibt, die fliegt hier aber raus). Durch Doppelklick auf ein Element im Menü - Schaltfläche, Hintergrundgrafik etc. - öffnet sich ein Einstellungsfenster, in dem recht viel angepasst werden kann:

Über die Schaltfläche "Szenen" gelangt man ins "Szenenmenü", welches ebenfalls bearbeitet werden kann:

In der Vorschau kann getestet werden:

Nicht vergessen rechts unten im Discmenü-Fenster auf "Anwenden" zu klicken!
Zurück im "Freigeben"-Fenster die Option "DVD" wählen, einen Namen für die DVD vergeben und weitere Einstellungen vornehmen. Mit Klick auf "Aufzeichnen" startet sodann der Brennvorgang:

Was passiert beim Aufzeichnen? Die Videodaten unseres Projekts (ein AVCHD-Projekt) werden konvertiert ins MPEG2-Format. Und dann in "VOB"-Dateien alle 1 GByte-weise nummeriert auf Video-DVD gebrannt. Dazu Info (IFO)-Dateien, BUP für Backup und in Sources stecken Menüdateien und der ganze Rest. Eine Video-DVD hat also eine feste Dateistruktur vorgegeben:

    
Wenn jetzt irgendwann der Brennvorgang hängt (fast immer bei 5%), haben sie vergessen, im Discmenü"-Fenster auf "Anwenden" zu klicken. Das dachte ich zunächst, als folgendes Fenster zu sehen war:

Der eingeblendete Taskmanager zeigt, dass der PC sicher nicht zu langsam ist, der Fehler passiert auch mit I 7 und 8 GB - PCs. Es ist auch wurscht, ob ich auf "Anwenden" klicke. Schaut ein wenig nach Programmierpfusch aus, oder Elements ist einfach überfordert in der Speicherverwaltung (was auch Pfusch ist).
Und ein solcher Programmabsturz (der dann unweigerlich folgt) am Ende eines arbeitsintensiven Projekts ist absolut hinterfotzig und unentschuldbar!
Vielleicht hilft ja ein Neustart vor der Brenn-Freigabe ..... aber muss ich denn immer über 3 Ecken Fehler eines gekauften Stücks großmäuliger Software ausbügeln? Interessanterweise bietet Premiere Elements ja im Brenndialog auch das Aufzeichnen der DVD-Struktur in einen Ordner auf der Festplatte an. Nero kann ja dann die DVD brennen (und tut das auch ohne Probleme - die Lösung eines vermeidbaren Problems!). Und, auf einem 32Bit-Notebook macht Elements keine Zicken, ist aber natürlich noch langsamer.....

Das Brennen auf BluRay-Disc funktioniert prinzipiell wie bei der Video-DVD. Jetzt werden Disc-Menüs in HD benutzt (wurden mit dem HD-Content installiert). Gute Nachricht: das hat bis jetzt immer funktioniert. Die Dateistruktur einer Video-BluRay ist übrigens noch unübersichtlicher als bei der DVD.

Kommen wir zur Variante "AVCHD". Hier ist es möglich eine BluRay-Disc auf einer DVD zu erstellen:

Mit den obigen Einstellungen funktioniert dies ausgezeichnet (bis jetzt). Es passen aber halt nur ca. 30 Minuten Video in AVCHD auf eine DVD.

Auf dem PC brauchts einen BlueRay-fähigen Abspieler:

Qualität ist dann super. Ebenso mit BluRay-Player und FullHD - TV. Das Beispiel hier ist ohne Menü:

Sehr wichtig ist der Export unseres Videoprojekts in eine Videodatei auf die Festplatte. Soll es dann in eine Webseite eingebunden werden, bietet sich das Flash-Videoformat an (näheres dazu im Tutorial zur Flash-Einbindung):

Auch der Export eines Einzelbilds (das Bild an der Position der Zeitnadel) oder nur eines Tonanteils ist möglich:

Mit der Arbeitsbereichsleiste im Schnittfenster wird der Teil des Schnittfensters, der exportiert werden soll, festgelegt. Ist die Option "Nur Arbeitsbereichsleiste freigeben" nicht aktiviert, wird immer das ganze Schnittfenster exportiert:

Unter MPEG kann in eine DVD-konforme Datei mit 720 x 576 pxl gespeichert werden oder in das hochauflösende MPEG2 mit normalen 1440 x 1920i 25. Hier gibt es die Unterscheidung NTSC - PAL wie gewohnt nicht mehr. Das erkennt man nun über die Frameanzahl: 25 für PAL, 30 für NTSC:

Unter "Erweiterte Einstellungen" kann alles genau kontrolliert werden. Hier ist z. B. eine FullHD MPEG2 als Exportdatei eingestellt:

AVCHD bietet dann eine Fülle Optionen. Mehr dazu in meinem Basistutorial zu Videoformaten. Von einem fertigen Videoprojekt sollte immer der komplette fertige Film in bester Auflösung (= die Auflösung des Originalmaterials) auf Festplatte gespeichert werden. Selbst wenn kein BluRay-Brenner und - abspieler zur Verfügung steht und auf eine normale Video-DVD herunterkonvertiert werden muss - es ist nur eine Zeitfrage bis das Zeug überall billig zu kriegen ist.

Die erste Option im "Freigabe"-Fenster ist das "Erstellen einer Web-DVD". Hier wird eine komplette Webseite erstellt mit unserem Video. Nicht doof.

Es gibt nur eine HD- und 2 SD-Varianten.

Nach Fertigstellung erhalten wir den Link zur erstellten HTML-Seite auf unserer lokalen Festplatte:

Die Seite mit eingebettetem Flashplayer muss jetzt nur noch mit einer/ unserer Homepage verlinkt werden. Und warum das WebDVD heißt? Vielleicht können ja noch Menüs hinzugefügt werden. Hm, bin wenig beeindruckt ....

Thema Internet bzw. Online. Diese Option funktioniert nur, wenn der PC online ist. Dann kann direkt zu Youtube, Facebook und Konsorten hochgeladen werden:

Die letzte Option "Aufnahme auf DV-Band" ist irgendwie aus der glücklichen DV-Vergangenheit übrig geblieben und erfordert einen DV In-fähigen Camcorder (vom Aussterben bedroht, weiß eh keiner mehr was das ist):

Aktuell ist da eher die Option für Handys und Smartphones, um Videos darauf zu exportieren. Die Auswahl der Vorgaben ist pippileicht, man muss nur wissen, was man für ein Handy hat:

Die Infos in den erweiterten Einstellungen sind detailliert und aufschlussreich, dürften aber kein Schwein interessieren:

Aber vielleicht wird dann auch klar, wie man umgekehrt Handyvideos auf den PC bringt. Für 3GP braucht man da z. B. Quicktime ....

 

 

 

11. Tastaturkürzel in Premiere Elements:

In Premiere Elements gibt es verschiedene Methoden, um Funktionen zu bearbeiten: über die Menüs (incl. der sog. Flyout-Menüs - das kleine weiße Dreieck), durch Anklicken von Schaltflächen (Buttons), und schließlich über das Kontextmenü (rechte Maustaste).

In der Praxis ist eine Kombination von Drag and Drop, Kontextmenü und Tastaturbefehlen (und manchmal ein Doppelklick) die effizienteste Methode, Videos mit minimalem Einsatz der Maus zu bearbeiten.
Infos über Tastaturbefehle gibt es im Menü Bearbeiten/ Tastaturanpassung. Hier können auch eigene Tastaturbefehle zugewiesen werden. Die Tastaturbefehle zeigen auch die Quickinfos der jeweiligen Schaltflächen und Werkzeuge und die Menüoptionen an.

Theoretisch kann man hier sogar eigene Tastaturkürzel festlegen:

Einige wichtige Tastaturkürzel:
STRG + C Kopieren STRG + V Einfügen STRG + Z Rückgängig letzte Aktion

Projektfenster:
STRG + I Dateien importieren
Umschalttaste gedrückt halten, auf die erste und letzte Datei in einer Reihe klicken, markiert auch alle dazwischen
STRG gedrückt halten, weitere Dateien in unregelmäßiger Reihenfolge markieren, fügt einzelne Dateien zur ersten angeklickten/ markierten hinzu

Vorschaumonitor:
Die Bedienung mit den Buttons ist schnell genug, hier höchstens sinnvoll
I - Inpoint setzen und O - Outpoint setzen

Schnittfenster - hier gibt es die wirklich hilfreichen Tastaturkürzel:
Leertaste - Play/ Stopp Enter - Vorschau rendern
+ Einzoomen      - Auszoomen (Abbildungsmaßstab der Timeline vergrößern/ verkleinern)
Ende - direkt zum Clip/ Sequenzende springen
Pos 1 - direkt zum Anfang springen
Pfeiltasten links/ rechts - zur einzelbildweisen Vor- und Zurückschaltung
Bild nach unten: nächster Schnittpunkt       Bild nach oben: vorheriger Schnittpunkt

ALT gedrückt halten: Audio- und Videospur unabhängig voneinander mit dem Auswahlwerkzeug verschieben und:
In oder Out-Point von Audio- oder Videospur unabhängig bearbeiten
Audio- und Videospur werden über Kontextmenü/ Verbindung zwischen Audio und Video aufheben getrennt!Um Audio & Video wieder zu verbinden: Audio- oder Videospur markieren, die jeweils andere Spur mit gedrückter Umschalttaste anklicken - loslassen - mit rechter Maustaste erneut die Spur anklicken, und im Kontextmenü erscheint die Option Audio und Video verbinden

STRG gedrückt halten und auf gelbe Linie (Deckkraft etc.) zeigen („+“ erscheint am Cursor) = Keyframe setzen

STRG + Pfeiltaste rechts/ links - Schnittfenstrmarke vor/ zurück
* auf dem Nummernblock - Schnittfenstermarke setzen

STRG mit Auswahlwerkzeug = mehrere einzelne Clips im Medienfenster auswählen

ACHTUNG!!   Umschalttaste mit Auswahlwerkzeug = mehrere einzelne Clips im Schnittfenster auswählen (wer denkt sich sowas aus?)


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